| Schluss mit Schweigen |
Krisen zu haben ist völlig normal. Ärger mit den Eltern, das Ende einer Liebe, Stress in der Schule..... Da ist es gut, wenn man mit jemandem reden kann. Mit einem Freund oder einer Freundin oder mit einer anderen Person, der man vertraut. Es gibt jedoch Krisen, die sich nicht so einfach lösen lassen. Man weiß nicht mehr weiter, man hat keinen Menschen, mit dem man reden kann, ist verzweifelt, hoffnungslos und die Probleme scheinen unüberwindbar. Manchmal kommen dann Gedanken an den Tod. Man wünscht sich, dass sich die Probleme auflösen, dass das Leiden aufhört. Es scheint keine andere Lösung zu geben, als sich das Leben zu nehmen.
Signale sind laut und leise Es gibt viele Signale, an denen man erkennen kann, ob jemand an Selbsttötung denkt. Manche Signale sind leise, schwer zu erkennen, manche laut, aber auch die können übersehen werden. Hier einige Punkte, die darauf hinweisen können, dass ein Mensch suizidgefährdet ist.
- Wenn sich jemand zurückzieht und von seinen Freunden abkapselt,
- wenn jemand extreme Stimmungsschwankungen hat (d.h. sehr wütend, sehr traurig, sehr kränkbar ist) ,
- wenn jemand Aggressionen gegen sich selbst richtet, Drogen nimmt, sich selbst verletzt oder sich sehr riskant verhält,
- wenn jemand über längere Zeit sehr verzweifelt und hoffnungslos ist,
- wenn jemand mehr oder weniger konkrete Andeutungen macht: „Mir kann sowieso keiner mehr helfen...“. „Ich will nur noch meine Ruhe haben...“.„Mich würde eh keiner vermissen...“.„Bald wird es mir besser gehen....“
- wenn sich jemand häufig mit dem Thema Tod beschäftigt (Gedichte, Musik, etc.).
Neben diesen Signalen gibt es welche, die auf eine akute Gefahr hinweisen:
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